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Weder Fisch noch Fleisch? Digitalisierung im Handwerk

Weder Fisch noch Fleisch? Digitalisierung im Handwerk

Digitalisierung betrifft uns alle! Bei diesem Satz kann wohl jeder irgendwie mitgehen. Schließlich leben wir in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Und sind alle Lebensbereiche betroffen? Das sind sie in der Tat, sieht man einmal von einem Spaziergang barfuß im Wald ab (und selbst dort benutzen wir womöglich einen GPS-Sender, um uns nicht zu verlaufen).

Inwiefern aber geht die Digitalisierung das Handwerk etwas an?

Die digitale Fischtheke

Die gute alte Theke, über die – vielleicht eingerollt in alte Zeitungen – der frische Fisch gereicht wird, ist ein romantisches Bild. Aber eben auch ein veraltetes, zumindest wenn man nicht nur einen Straßenzug mit Fisch beliefern will. Doch wie soll Fischverkauf digitalisiert werden? Die Antwort: So intensiv wie möglich!

Eric Nürnberger lebt vom Fischverkauf. Und zwar deutlich besser, seit er beschlossen hat, sein Geschäft zu digitalisieren. Nürnberger prüft die Wasserqualität mittels Sensoren, er organisiert die Fütterung der Tiere digital und hat sich für ein Shopsystem entschieden, das Vertrieb und Logistik um Längen verbessert hat. Nun ist Nürnberger so gut aufgestellt, dass er eine externe Agentur für weitere Aufgaben betrauen musste. Geschadet hat ihm das nicht, die Umsätze sind in die Höhe geschnellt, die Ausgabenseite ist im Verhältnis dazu übersichtlich. Statt Zeitungen als Verpackungen zu benutzten, setzt der Fischverkäufer auf Smartphone und Tablet. Einziger „Nachteil“ dieser Variante: Fisch lässt sich in diese Geräte nicht einwickeln. Aber damit kann Nürnberger sehr gut leben.

Digitalisierung: eine heiße Angelegenheit

Auch aus einer ganz anderen Branche gibt es über Digitalisierung zu berichten. Bernd Erdmann verkauft Saunen, und zwar exklusive. Seit 20 Jahren ist er dabei, und damals hätte er sich nie träumen lassen, jemals auch nur eine einzige Sauna nach Marokko, in die Schweiz oder nach China zu liefern. Doch das Internet und die Digitalisierung machen es möglich. Heute ist Erdmann international aufgestellt und wundert sich, dass so wenig Betriebe auf die Möglichkeiten der modernen Technik setzen.

„Viele Firmen haben eine Website und eine Präsenz in den sozialen Netzwerken und denken, das war‘s.“ Das sagt der IT-Experte Uwe Matern. Und er hat recht mit seiner Einschätzung. Über die Wichtigkeit einer Website besteht heute zwar allgemeine Übereinstimmung. Doch schon bei den sozialen Medien heißt es oft: „Nee, für meine Branche ist das nix, das brauch‘ ich nicht.“ Da liegt die Frage nahe: Warum genau ist für welche Branche genau ein Auftritt in den sozialen Medien nichts? Eine schlüssige Antwort darauf zu finden, grenzt an ein Wunder.

Bernd Erdmann setzt voll auf die Digitalisierung. Das hat zum einen Wettbewerbsgründe. Erdmann will über Grenzen hinaus seine Produkte verkaufen. Es hat aber auch ganz pragmatische Gründe: „In dieser Liga, in der Sie es auch beim Spa- und Saunabau mit Star-Architekten zu tun haben, können Sie mit Zettelwirtschaft nicht bestehen“, sagt er. Stattdessen setzt er auf zettelloses Arbeiten, besitzt neben seiner Website und einem Firmenprofil bei Facebook auch eines bei Pinterest, um seinen Saunen in glänzendem Licht erscheinen zu lassen und lockt so erfolgreich seine Kunden an.

Um alles bewerkstelligen zu können, hat sich Erdmann für eine Software entschieden, die für rund 50,- Euro im Monat einen Großteil der Organisation und der Logistik übernimmt und die die Prozesse überwacht und steuert. Natürlich hat er jederzeit und von überall aus Zugriff auf alle wichtigen Daten und verpasst nichts. Das war früher anders, ist jedoch für Erdmann ein längst vergessenes Zeitalter.

Digitalisierung: Wo genau denn überhaupt?

Das letzte Beispiel ist das eines Malerbetriebes. Dessen Chef Hans-Christian Hölzel hat den Betrieb von seinem Vater übernommen, der seinerseits im Jahr 1987 sein Geschäft aufzubauen begann. Was der Junior vorfand, überzeugte ihn aber nicht, denn er hatte viel vor, wollte wachsen, expandieren. Doch mit den bisher favorisierten Methoden konnte das nicht gelingen. Von Hand ausgefüllte Stundenzettel der Mitarbeiter, aufwändige Angebotserstellungen und umständliche Kommunikationswege waren überhaupt nicht das, was sich Hölzel Junior vorgestellt hat.

Bevor allerdings etwas optimiert werden konnte (und das gilt selbstverständlich auch für die anderen Beispiele und jeden Handwerksbetrieb), war eine Analyse notwendig. Die Fragen, die Hölzel sich stellen musste, lauteten:

  • Müssen ausschließlich interne Abläufe optimiert werden?
  • Geht es darüber hinaus auch um alle Belange, die sich um Kunden und Aufträge drehen?
  • Sind Zulieferer oder Partnerbetriebe im Spiel, die in den Digitalisierungsprozess integriert werden sollen bzw. müssen?

Ein externer IT-Berater war Hölzel dabei behilflich, eine Bestandsaufnahme zu machen und einen Plan der künftig digitalisierten Themengebiete aufzustellen. Wenn Mitarbeiter von Hölzel heute eine Baustelle oder einen Kunden besuchen, sind sie nicht mehr mit Zollstock und Bleistift unterwegs, sondern arbeiten mit ihren Lasermessgeräten, die mittels Bluetooth die auszuwertenden Daten innerhalb von Momenten zum Chef transportieren. Der Zollstock steckt zwar aus Gewohnheit noch in der Tatsache, die vornehmlichen Arbeitsgeräte aber heißen Smartphone und Tablet.

Butter bei die Fische!

Digitalisierung ist also nicht „weder Fisch noch Fleisch“, wenn es um Handwerksbetriebe geht. Vielmehr gilt die Weisheit „Butter bei die Fische“, die darauf abzielt, konkret zu werden, sich Gedanken zu machen über die Möglichkeiten, die es auszunutzen gilt.

Kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich hier oft nicht angesprochen oder überfordert. Digitalisierung, das sei etwas für die wirklich großen Firmen, die es sich auch leisten können, ihre gesamte Struktur zu verändern.

Doch genau das ist ein Denkfehler. Denn gerade kleinere Unternehmen stehen unter enormem Konkurrenzdruck, die Mitbewerber arbeiten über Preis, Leistung und Service. Wer sich da nicht durchsetzen kann, wird geschluckt oder verschwindet von der Bildfläche. Zudem das Argument der finanziellen Belastungen durch die Digitalisierung nicht greift. Während die Saunahersteller Erdmann, den wir oben erwähnt haben, gerade einmal monatlich 50,- Euro in die laufende Digitalisierung steckt, hat der Malermeister Hölzel insgesamt 5.000,- Euro investiert, um sich umfassend beraten zu lassen. Beträge, die sich Handwerksbetriebe leisten können sollten.

Wir sehen: Digitalisierung ist nichts für die ganz Großen, für die Global-Player, jedenfalls nicht nur. Sie betrifft nicht nur alle, wie wir ja schon wissen. Jeder kann auch von ihr profitieren, und dass ohne sich und seinen Betrieb finanzieller Risiken auszusetzen, die existenzgefährdend werden können. Anders herum wird ein Schuh draus: Wer nicht bereit und in der Lage ist, sich mit den Möglichkeiten der eigenen Digitalisierung auseinanderzusetzen, der wird aller Voraussicht nach in letzter Konsequenz eben doch finanzielle Nachteile haben. Aber nicht wegen der Digitalisierung, sondern weil er darauf verzichtet hat.

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Veränderungsprojekte – Mit Changemanagement – Aktiv durch den Wandel in den Sprachen Deutsch/Englisch/Spanisch

#Changemanagement - Mit Changemanagement – Aktiv durch den Wandel in den Sprachen Deutsch/Englisch/Spanisch

Changemanagement – Aktiv durch den Wandel

Während sich die Welt in der schnelllebigen Zeit von Globalisierung und Vernetzung befindet, müssen sich auch die Unternehmen und Organisationen immer wieder neu anpassen. Dies zieht einen ständigen Wandel nach sich, der nicht nur das Management betrifft, sondern auch die Personalbereiche und jeden einzelnen Mitarbeiter. Dieser Wandel muss kontrolliert und durch aktives Change Management gezielt gesteuert werden. In vielen Organisationen fehlt jedoch bislang das nötige Know-How über die Planung von Veränderungsprojekten und den damit einhergehenden Prozessen, Methoden und Prinzipien.
Die Herausforderung namens Change Management

Change Management ist eine wahre Herausforderung für die Führungskräfte. Denn die Veränderungsprozesse rufen bei vielen Mitarbeitern und Vertragspartnern Ängste hervor, die es abzufangen gilt. Hinzu kommen Unverständnis und häufig eine passive bis hin zu einer aktiven Ablehnung von Veränderungen durch die Angestellten und Arbeiter. Change Management findet zumeist in einer Waagschale aus Gegenwehr und Notwendigkeit statt, die es vor allem durch unternehmerisches Können und soziale Kompetenzen auszugleichen gilt. Die verschiedenen Ausprägungen des Change Managements sind dabei vielfältig und können ganz individuell auf die Strukturen und Ziele eines Unternehmens ausgerichtet werden. Einige Beispiele sind folgende:

✓ Einführung von Lean
✓ neue Unternehmensziele und damit eine neue Strategie
✓ die Reorganisation von Abläufen und Prozessen
✓ eine Standortverlagerung
✓ der Rückzug aus defizitären Geschäften
✓ neues Teambuilding
✓ Einführung neuer Controlling-Systeme
✓ ein Wechsel in der Geschäftsführung
✓ uvm.

Seminarziele für das Change Management

Erfolgreiches Change Management wird von der obersten bis zur untersten Ebene eines Unternehmens unterstützt. Das Seminar zielt deshalb in erster Linie darauf ab, ein solides Konzept für ein erfolgreiches Change Management zu erarbeiten, das die volle Unterstützung eines jeden Mitarbeiters im Unternehmen erhält. Denn nur so kann der Wandel erfolgreich umgesetzt werden und zu positiven und messbaren Resultaten führen. Seminare bieten komprimiertes Wissen auf dem besten und aktuellsten Stand rund um das Thema Change Management. Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte sollen die Chancen und die Risiken des Wandels verdeutlichen. Es geht um die Erarbeitung jener Methoden, die sinnvoll und funktional sind. Das Ziel ist ein aktives Change Management vom Produktionslaufband bis zur Führungsebene. So wird der Veränderungsdruck von außen nicht mehr als Last, sondern als energetische Triebfeder im eigenen Unternehmen wahrgenommen.
Seminarinhalte:

1.Veränderungsmanagement verstehen

✓ Was ist Change Management eigentlich und worin liegt sein Sinn?
✓ Die Grundstrukturen und Gesetzmäßigkeiten von Veränderungen
✓ Kritische Phasen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen meistern
✓ Grundlegende Rahmenbedingungen für das Change Management schaffen
✓ Die Aufgabe und Rolle des Change Managers verstehen und erlernen

2.2.Veränderungsprozesse steuern

✓ Die richtige Planung von Veränderungen
✓ Erfolgsfaktoren und Risiken
✓ Die klassischen Fehler bei Veränderungsprozessen
✓ Die Bedeutung der Kommunikation für das Change Management
✓ Die Rolle der Führungskräfte
✓ Widerstand – rechtzeitig erkennen und professionell meistern
✓ Ausgewählte Instrumente und Methoden im Veränderungsprozess

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#ISO TS 16949 ist IATF 16949:2016 – Neue Anforderungen in der Automobil-Branche

Im Oktober 2016 wurde die IATF 16949:2016 von der International Automotive Task Force (IATF) veröffentlicht. Diese Auflage der IATF 16949 stellt den neuen Qualitätsmanagement-Standard dar, welcher von der IATF für die Automobil-Branche entwickelt wurde. Dieser ersetzt die ISO/TS 16949:2009. Inhaltlich werden in der IATF 16949:2016, vergleichbar der ISO 9001:2015, die Bereiche und Methoden zu Kundenzufriedenheit, Risikomanagement / FMEA und Fehlervermeidung in den Fokus. Weiter werden Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen mehr auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Audits nach der alten ISO/TS 16949 sind bis 30. September 2017 möglich. Alle Audits ab dem 01. Oktober 2017 wie Erstzertifizierungs-, Rezertifizierungs-, Überprüfungs- oder Übernahmeaudits sind auf Grundlage der IATF 16949 durchzuführen. Ab dem 01.10.2017 dürfen keine Audits nach der ISO/TS 16949:2009 mehr durchgeführt werden. Alle Zertifikate gemäß ISO/TS 16949, welche bis zum 14.09.2018 nicht auf die IATF 16949:2016 umgestellt wurden, verlieren ihre Gültigkeit.

Wir unterstützen Sie mit Dienstleistungen bei allen Prozessen rund um das QM System ISO 9001:2015 und IATF 16949 (ISO/TS 16949). Beginnend bei der Implementierung bis zur Zertifizierungsreife, der Auditierung ihrer kundenorientierten Abläufe und Prozesse, bis zur Planung und Durchführung von Trainings ihrer Mitarbeiter über Workshops, Seminare und Beratung.

Unsere Leistungen im Überblick:

Darstellung der Anforderungen der IATF 16949:2016 sowie Neuerungen gegenüber der ISO/TS 16949:2009
Beratung, Auditierung und Trainings zu den Automotive Standards
Unterstützung, Begleitung und Projektkoordination bei der Planung, Einführung und Umsetzung der IATF 16949, VDA 6.3 und ISO 9001
Seminare, Trainings und Beratung zu den Änderungen, Neuerungen und Interpretation der neuen IATF 16949:2016, VDA 6.3:2016 und ISO 9001:2015 sowie Vorbereitung auf das Transition Audit (Überführungsaudit von TS auf IATF)
GAP-Analyse sowie IST- und Risikoanalyse zu Ihrem bereits installierten Management-System
Beratung bei der Umsetzung der PPA (Produktionsteile Freigabeprozess) Anforderungen
Beratung bei der Umsetzung der APQP (Qualitätsvorausplanung) Anforderungen
Beratung bei der Umsetzung der FMEA (Produkt-FMEA / Prozess-FMEA) Anforderungen
Beratung bei der Umsetzung der MSA (Messsystemanalyse) Anforderungen
Beratung bei der Umsetzung der SPC (Statistische Prozesslenkung) Anforderungen
Beratung bei der Auswahl und Einführung von CAQ- und MES-Software-Lösungen
Einbeziehung des QM-Ansatzes in die Organisationsentwicklung
Darstellung der Übergangsregelungen zur Zertifizierung nach IATF 16949:2016

Seminare, Webinare und Termine zu Qualitätsmanagement und Management Themen, wie FMEA, QFD, Projektmanagement, Lean, Changemangement und weiteren Methodiken finden Sie hier.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!KONTOR GRUPPE by René Kiem

 

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Weitere Themen zu FMEA und Risikomanagement:
DRBFM, DRBFM Schulung, DRBFM Seminar, DRBFM Training, DRBFM Projekt, FMEA, FMEA Moderation, FMEA Ausbildung, FMEA Training, FMEA Seminar,
VDA-Formblatt, TS 16949, QS 9000, Konstruktions-FMEA, Prozess-FMEA,
DRBFM, FMEA-Formblatt, Control-Plan, Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse,
PEP, Produktentstehungsprozess, FMEA Software, PPAP,  FMEA Seminarunterlagen, FMEA Moderatoren Ausbildung, FMEA Lehrgang, QFD Beratung, QFD Seminar, QFD Training.

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CAQ-Software-Einsatz: Änderungsmanagement in Zeiten von Industrie 4.0

CAQ-Software-Einsatz: Änderungsmanagement in Zeiten von Industrie 4.0

 

 

Veränderungen gehören nicht nur zu jeder Philosophie von Unternehmen (zumindest sollte die Bereitschaft zu Veränderungen vorhanden sein), auch in Prozessen finden – gewollt oder ungewollt – Veränderungen statt. Die Herausforderung liegt darin, diese zu erkennen, zu kontrollieren, zu koordinieren und effizient umzusetzen. Das beginnt bei der Anpassung von Begleitdokumenten und geht über Umrüstungen von Prozessen bis hin zu relevanten Arbeitsschritten in Zuliefererunternehmen. Ein mit einer CAQ-MES-Software modulübergreifendes und zentral gesteuertes Änderungsmanagement beinhaltet:

Einen komplett frei zu definierenden Änderungsworkflow
Die erfolgreiche Einbindung der betroffenen Abteilungen
Ein flexibles und umfassendes definierbares Vorlagenmanagement
Änderungsvorgänge, die auf der Grundlage der Verwendung von Vorlagen und einer umfangreichen Wissensbasis fußen
Die Verknüpfung von Änderungen mit Artikelgruppen, Artikeln, Prozessen, Prüfplänen, Dokumenten etc. auf modulübergreifender Basis
Ein Genehmigungsmanagement, eine Risikoanalyse und eine Wirksamkeitsprüfung
Die Erstellung einer frei wählbaren Anzahl von Maßnahmen und Aktionen
Die Verbindung von Aktionen mit unterschiedlichen Tätigkeiten wie Audits, FMEAs, Dokumenten, Prüfplänen und mehr
Die konsequent durchgeführte und bereichsübergreifende Rückverfolgbarkeit (Traceability)
> Leistungen > ✅Changemangement ✅Lean Einführung

Änderungsprozesse als Herausforderung

Wohl nirgends ist der Zusammenhang von Ursache und Wirkung so ausgeprägt wie bei Änderungsprozessen. Ändert man den Bereich A – zum Beispiel, indem man Maßnahmen ergreift, um Gewicht einzusparen -, muss man wissen und entsprechend berücksichtigen, dass dies auch Auswirkungen auf andere Bereiche hat. Gerade bei hochkomplexen Produktionsprozessen fällt es schwer, den Überblick zu behalten bzw. wirklich alle Faktoren zu berücksichtigen. Eine CAQ-Software ist hier ein hilfreicher und zuverlässiger Begleiter, wenn sie in andere, bereits bestehende Systeme integriert wird.

Kontrolle, Koordination und Kosteneffizienz

Nur wenn Kontrolle, Koordination und Kosteneffizienz gleichermaßen berücksichtigt und in die Änderungen einbezogen werden, kann die Arbeit funktionieren. Die MES-Software soll helfen, dabei an alles zu denken und so Vorteile zu erzielen, die nicht nur wirtschaftlich sind, sondern auch innovativ im Sinne von effizienten Prozessen. Zudem können Risiken bei Fehlern reduziert werden, die Zuverlässigkeit steigt.

Flexibilität durch ein frei definierbares Management der Vorlagen

Zahlreiche Prozesse gleichen oder ähneln sich, doch die Unterschiede liegen im Detail. Ein Vorlagenmanagement, das frei definierbar ist, gehört daher zwingend zum Änderungsmanagement. Es berücksichtigt bereits erstellte Abläufe und baut kleine Veränderungen gewissermaßen selbstplanend mit ein. So kann alles, was bisher verwendet wurde – also beispielsweise Risikoanalysen / FMEA, Umfragen oder Recherchen – für neue Aufgabenstellungen neu verwendet und modifiziert werden. Kam es zum Beispiel in der Vergangenheit zu Änderungen eines Produktes oder auch einer ganzen Produktfamilie und zeigen sich Merkmale, die Übereinstimmungen aufweisen, werde diese automatisch in die neuen Prozesse mit einbezogen. Ein unschätzbarer Vorteil, der Prozesse optimiert und so zu effizienterem Arbeiten beitragen.

Sie wünschen weitere Informationen?! Dann sprechen Sie uns einfach an. Wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen.
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René Kiem

Industrie 4.0 – greifbar, real

Industrie 4.0 - greifbar, real
Keine Industrie 4.0 ohne MES
Hinter der Vision von Industrie 4.0 steht das Bestreben extrem wandlungsfähige Produktionsanlagen zu erschaffen, die es ermöglichen, dass unmittelbar und gar im Voraus auf globale oder lokale Absatzschwankungen und auf individuelle Kundenwünsche eingegangen werden kann. Dabei ziehen alle Komponenten an einem Datenstrang bzw. hängen sie daran. Werkstücke, Maschinen und Transportsysteme kommunizieren selbstständig miteinander, gehen praktisch alleine ihren Weg und leiten den für ihre Fertigung notwendigen Bearbeitungsschritt ein.
Schön und gut, sagen andere Experten. Dennoch sollte bei allem Industrie-4.0-Hype nicht vergessen werden, dass ohne vertikal und auch horizontal integrierte Manufacturing-Execution-Systeme keine Integrated Industry möglich ist. Nur wenn MES als flexible (und damit beispielsweise auch als MES-Apps) Datendrehscheiben im Einsatz sind, wird eine dezentrale Steuerung und eine Standardisierung der IT-Systeme funktionieren.
Kein MES ohne MES Kontor
Mit MES Kontor setzen Sie auf einen kompetenten und erfahrenen Partner an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Ihr Unternehmen und Ihre Produktion auf die Entwicklung in Richtung Industrie 4.0 optimal vorzubereiten. Wir unterstützen Sie dabei, die für Ihre Anforderungen passgenauen MES-Lösungen auszuwählen und zu implementieren und sowohl horizontal wie auch vertikal zu integrieren. Zuverlässig für jede Phase alle Planungs- und Fertigungsprozesse.
Unser breites Portfolio praxiserprobter und praxisorientierter MES-Software namhafter Hersteller wie auch unsere fundierte Beratung in Form von Kick-off-Workshops, Coachings oder auch externe Consultants, sind dabei unsere Werkzeuge, mithilfe derer Sie bereits heute an Ihrem Erfolg für morgen bauen können.
Die intelligente Verzahnung und reibungslose Integration von Management, Mitarbeitern, Maschinen und Produkten nämlich schafft eine zukunftsorientierte Wettbewerbsfähigkeit und damit Ihren individuellen Vorsprung durch Wissen und Innovation.
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Effizientes Lieferantenmanagement und Lieferantenbewertung in Zeiten von Digitalisierung, Industrie 4.0 und IoT

Effizientes Lieferantenmanagement und Lieferantenbewertung in Zeiten von Digitalisierung, Industrie 4.0 und IoT

Fehlen bei den Lieferantenbeziehungen effektive und systematische Steuerungen, fehlen die Kennzahlen und die tagesaktuellen Daten, wird es schwer bis unmöglich, ein wirksames Lieferantenmanagement zu betreiben. Eine CAQ-Software sorgt dafür, dass Lieferanten-Rankings erstellt werden, ermöglicht die Einhaltung von Regelwerken und modulübergreifenden Informationen und vervollständigt das bereits im Einsatz befindliche CAQ-System. Dadurch kann nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert, sondern das komplette Lieferantenmanagement optimiert werden. Die Kernaufgaben umfassen:
Papierlose Ordnung durch elektronische Archivierung und Dokumenten-Management

Eine flexible Gestaltung von Kennzahlen, etwa die Zahl der Reklamationen, PPM, Termin- und Mengentreue und so weiter
Die Verknüpfung von Kennzahlenkatalogen und Kennzahlen
Frei verfüg- und definierbare Soft- und Hard-Facts
Das Schaffen von eindeutig definierten Schwellwerten
Ebenso frei definierte Methoden zur Berechnung
Das Erstellen von Lieferanten-Rankings, die ein Höchstmaß an Übersicht bieten
Umfangreiche Lieferantenbewertungen und Historienfunktionen
Das Zusammenspiel und die Nutzung des gesamten CAQ-Systems
Die Berücksichtigung der allgemein geltenden Regelwerke, zudem das Einbeziehen der Empfehlungen von VDA und ISO
Das Einbinden der Daten in den Systemen CRM und ERP
Darüber hinaus das Einbeziehen aller Daten, also Reklamationen, Audits, Wareneingangsprüfungen und Risikoanalysen mittels einer für alle geltenden Wissensdatenbank
Der integrierbare Import und Export von Dateien im Exelformat

Bewertungskriterien, frei wählbar

Eine hochwertige MES-Software trägt dazu bei, die Lieferantenbeziehungen effektiv und nach System zu steuern und zu organisieren. Ermöglicht wird die Bewertung aller Lieferanten, und zwar auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette, wobei neben der Ausführlichkeit die zuverlässige Qualität sichergestellt wird. Zum Beispiel lässt sich der günstigste oder auch der Lieferant mit den hochwertigsten Produkten sortieren bzw. selektieren.

Vollständiges Lieferantenmanagement, Einhaltung aller Regelwerke und die komplette Historie

Die Berücksichtigung aller wesentlichen Regelwerke ist unbedingte Voraussetzung für eine gut funktionierende CAQ-Software. Die Vorgaben sind vielfältig, relevant sind beispielsweise die Vorgaben der IATF 16949, worunter der Beschaffungsprozess und die Verifizierung angeschaffter Produkte fallen.

Wichtig im Lieferantenmanagement ist zudem weniger die an sich isoliert betrachtete Momentaufnahme, als vielmehr die komplette Historie eines beliefernden Unternehmens. Hier zeigt sich die Entwicklung in Sachen Leistungsniveau und die wirksame Rückverfolgbarkeit. Auch das muss eine CAQ/MES-Software leisten.

Und nicht zuletzt muss ein gut vernetztes Lieferantenmanagement gewährleistet sein, um alle wichtigen Informationen dokumentieren, kombinieren und auswerten zu können. Ohne eine solche vollständige Vernetzung ist das Lieferantenmanagement nur die Hälfte wert.

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Automobil-Branche: Aus ISO TS 16949 wird IATF 16949:2016

Automobilzulieferer-Industrie: MES Einsatz in Zeiten von Industrie 4.0, Digitalisierung und IoT

Im Oktober 2016 wurde die IATF 16949:2016 von der International Automotive Task Force (IATF) veröffentlicht. Diese Auflage der IATF 16949 stellt den neuen Qualitätsmanagement-Standard dar, welcher von der IATF für die Automobil-Branche entwickelt wurde. Dieser ersetzt die ISO/TS 16949:2009. Die Revision der ISO/TS 16949 wurde im Zuge der Revision der internationalen Norm für Qualitätsmanagement ISO 9001:2015 notwendig. Eine Zertifizierung nach IATF 16949:2016 beinhaltet weiterhin auch das Zertifikat nach der ISO 9001.

Inhaltlich werden in der IATF 16949:2016, vergleichbar der ISO 9001:2015, die Bereiche und Methoden zu Kundenzufriedenheit, Risikomanagement / FMEA und Fehlervermeidung in den Fokus. Weiter werden Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen mehr auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Audits nach der alten ISO/TS 16949 sind bis 30. September 2017 möglich. Alle Audits ab dem 01. Oktober 2017 wie Erstzertifizierungs-, Rezertifizierungs-, Überprüfungs- oder Übernahmeaudits sind auf Grundlage der IATF 16949 durchzuführen. Ab dem 01.10.2017 dürfen keine Audits nach der ISO/TS 16949:2009 mehr durchgeführt werden. Alle Zertifikate gemäß ISO/TS 16949, welche bis zum 14.09.2018 nicht auf die IATF 16949:2016 umgestellt wurden, verlieren ihre Gültigkeit.

Wir unterstützen Sie mit Dienstleistungen bei allen Prozessen rund um das QM System ISO 9001:2015 und IATF 16949 (ISO/TS 16949). Beginnend bei der Implementierung bis zur Zertifizierungsreife, der Auditierung ihrer kundenorientierten Abläufe und Prozesse, bis zur Planung und Durchführung von Trainings ihrer Mitarbeiter über Workshops, Seminare und Beratung.

Unsere Leistungen im Überblick:

Darstellung der Anforderungen der IATF 16949:2016 sowie Neuerungen gegenüber der ISO/TS 16949:2009
Beratung, Auditierung und Trainings zu den Automotive Standards
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GAP-Analyse sowie IST- und Risikoanalyse zu Ihrem bereits installierten Management-System
Beratung bei der Umsetzung der PPA (Produktionsteile Freigabeprozess) Anforderungen
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